Crash Bandicoot N. Sane Trilogy Test

Crash Bandicoot N. Sane Trilogy Test – Crash ist zurück!

Als ich in Kindheitstagen das erste Mal Crash Bandicoot gespielt habe, hat es einige Zeit gedauert, bis ich den Controller wieder aus der Hand legen konnte. Ähnlich ging es mir im Test der Crash Bandicoot N. Sane Trilogy und ich muss sagen, dass das Remake auf jeden Fall gelungen ist.

Es gibt leider auch einige Mängel und Besonderheiten, auf welche ich im Test näher eingehen werde. Fangen wir also mit dem Test der Crash Bandicoot N. Sane Trilogy an.

Grafik, Sound & Atmosphäre

Bei der Grafik hat sich gegenüber der alten Teile einiges getan und trotzdem hat man den Charme der Crash Bandicoot Spiele eingefangen. Die Cutscenes sind gelungen und auch die Texturen erstrahlen in neuem Glanz. Man hat sich hier wieder für einen Comiclook entschieden und dieser tut genau das, was er soll: Crash so unverändert wie möglich aufwerten. Wer die alten Teile gespielt hat, wird hier so gut wie alles wiedererkennen und auch die neuen Level wirken so, als wären sie schon immer im Spiel gewesen. Der Grafikstil ist allgemein sehr geschmeidig und ich habe ihn als sehr sympathisch empfunden.

Beim Sound hat man sich ebenfalls an der Crash Bandicoot Reihe orientiert und auch wenn die Lieder nicht 1:1 wie das Original klingen, so sind sie dicht genug dran und dies gilt ebenfalls für die Soundeffekte. Crash Bandicoot hat sich noch nie so gut angehört wie in der Crash Bandicoot N. Sane Trilogy und genau wie bei der Grafik, fühlt man sich sofort wieder an die guten alten Zeiten erinnert, in denen man Crash Bandicoot an der Playstation hoch und runtergespielt hat.

Crash Bandicoot N. Sane Trilogy GameplayDie Atmosphäre von der Crash Bandicoot N. Sane Trilogy ist schwer zu beschreiben, vor allem für einen Spieler, welcher noch nie Crash Bandicoot gespielt hat. Crash Bandicoot hatte schon immer einen ganz eigenen Charme und dieser kommt auch wieder bei der Crash Bandicoot N. Sane Trilogy zum Vorschein. Die Level sind teilweise richtig schwer und die “nur ein Versuch noch!”-Mentalität stellt sich sehr schnell ein. Gerade wer die Level in einer perfekten Zeit schaffen oder alle Kisten erwischen möchte, kann sich hier auf lange Spielsessions einstellen, die wahrscheinlich mit dem Klingeln des Weckers enden.

Story & Gameplay

Die Story von allen drei Teilen aufzuführen würde den Rahmen sprengen, aber die Story ist ohnehin nicht das Hauptaugenmerk des Spiels. Im Grunde möchte der böse Wissenschaftler Neo Kortex unseren Helden Crash Bandicoot zum Anführer seiner Armee genmanipulierter Wesen machen. Crash wehrt sich allerdings gegen die Gedankenkontrolle des Vortex Cortex, einer Maschine von Neo Kortex und entkommt. Da Neo Kortex aber seine Freundin Tawna Bandicoot gefangen hält, macht sich Crash auf den Weg um Neo Kortex aufzuhalten.

Auch die anderen Teile, Warped und Cortex schlägt zurück, drehen sich um Neo Kortex und Crash Bandicoot, welcher Neo Kortex aufhalten muss. Der Plot ist zwar an sich interessant, aber nicht das Herzstück des Spiels.

Beim Gameplay hat sich zu den alten Teilen auch einiges getan, selbst wenn der Schwierigkeitsgrad, welcher früher schon schwer war, durch eine kleine Macke noch schwieriger geworden ist. Und zwar wurde die Sprungdistanz etwas verändert, was manche Sprünge, vor allem in einem bestimmten Brückenlevel, unglaublich schwer macht.

In Crash Bandicoot rennen wir in allen drei Teilen  im Jump’n Run-Stil durch die Level, sammeln Äpfel und verschiedene Relikte ein, welche je nach Teil variieren. In den Leveln gibt es ebenfalls Bonuslevel, die nicht nur sehr schwer sein können, sondern auch absolviert werden müssen, wenn man bestimmte Relikte bekommen möchte. Spieler, welche 100 % in jedem Level erreichen wollen, sollten hier einen gesunden Vorrat an Controllern haben, da sicher der eine oder andere zu Bruch gehen wird.

Die Crash Bandicoot N. Sane Trilogy bietet neben den ursprünglichen Leveln, welche in den Originalspielen vorhanden waren, auch einige neue Level. Diese Level fügen sich sehr gut in das Gesamtspiel ein und die neuen Level sind teilweise so schwer, dass selbst begabte Crash Bandicoot Spieler hier einige Frustrationsmomente erleben werden.

Crash kann im ersten Teil leider weniger Tricks als in den darauffolgenden und vor allem den “Crash Dash”, was ein Dash nach vorne ist, habe ich im ersten Teil sehr vermisst. Die Zeiten in den Leveln einzuhalten, wenn ich die perfekte Zeit schaffen wollte, waren dadurch sehr knapp bemessen und das sorgte für ein wenig Frust. Ich finde es zwar auf der einen Seite gut, dass man nicht zu sehr von den Originalen abgewichen ist, aber gerade den Crash Dash hätte ich mir sehr im ersten Teil gewünscht.

Neben den normalen Laufleveln, gibt es auch einige besondere Level, in denen man einen Flieger oder ein Motorrad steuert. Diese Level sorgen für ein wenig Abwechslung und der einzige Wermutstropfen ist die Steuerung, welche besonders in den Motorrad und Unterwasserleveln schrecklich war. Außerhalb dieser Level ist die Steuerung aber sehr gelungen, auch wenn ich mich an die neuen Sprünge etwas gewöhnen musste, da diese doch etwas anders sind als im Original.

Fazit

Im Test der Crash Bandicoot N. Sane Trilogy hatte ich einige Frustmomente und auch eine menge Spaß, denn der alte Crash Bandicoot Charme sprüht aus jeder Pore der Crash Bandicoot N. Sane Trilogy. Hier hat man sich, ähnlich wie bei der Spyro Reignited Trilogy, sehr viel Mühe gegeben und die alten Originale frisch aufpoliert. Es gibt zwar ein paar Sachen, wie die neuen Sprünge, welche nicht ganz so perfekt umgesetzt worden sind, aber ansonsten kann die Trilogy überzeugen.

Wer Crash Bandicoot mochte, wird die N. Sane Trilogy lieben & wer Crash noch nicht kennt, sollte sich diese Chance nicht entgehen lassen

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